Hand auf’s Herz, wie leicht fällt es uns in unserem Tätigkeitsbereich im Alltag von Gott zu sprechen? Mit Sicherheit ist es für uns eigentlich selbstverständlich. Aber fällt es immer leicht und schaffen wir es immer? Gibt es nicht auch die Situationen, die häufig unvorhergesehen und manches Mal zwischen Tür und Angel passieren? In denen wir besonders herausgefordert werden, die richtigen Worte zu finden? Diesen und vielen daran anknüpfenden Fragen möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen (neu) stellen. Von Ihnen und Ihren Erfahrungen hören, voneinander lernen und uns gemeinsam weiter auf den Weg machen: selbstverständlich von Gott zu reden.  Darum laden wir Sie herzlich zum ersten Schulpastoral-Kongress vom 4.-5 September 2019 in das Forum St. Liborius nach Paderborn ein. Unter dem Titel „Hand auf’s Herz – Selbstverständlich von Gott reden“ werden wir uns in interessanten Workshops mit dem Thema auseinandersetzen. Gemeinsam, denn der Austausch von Ihren (unserer aller) Erfahrungen untereinander, das „Netzwerken“ unter den verschiedensten Tätigkeitsbereichen im Kontext Schulpastoral sowie Programmpunkte von ausgesuchten und zum Thema passenden Referenten stehen bei unserem Kongress im Mittelpunkt. Wir hoffen sehr, dass wir Sie für eine Teilnahme begeistern können, freuen uns sehr auf Ihre Erfahrungen zum Thema und laden Sie in diesem Sinne nochmals sehr herzlich zum ersten Schulpastoral-Kongress nach Paderborn ein.


Die Referenten und Ihre Workshops:

 

Aaron Langenfeld

(+ Vortag zum inhaltlichen Einstieg in den zweiten Tag)

Vortrag
Was heißt "Gott"? Neue Ansätze zur Überwindung religiöser Sprachlosigkeit

 

Workshop
Von säkularer Sprache theologisieren lernen?

 

Mehr denn je muss sich die Theologie heute der Einsicht stellen, dass ihre Begriffe einen massiven Bedeutungsverlust erfahren. Ihre Zukunftsfähigkeit hängt nicht zuletzt davon ab, in der Begegnung mit säkularen Erzählungen neu sprechen zu lernen. Der Workshop spürt der Frage nach, wo sich solche Orte des "Spracherwerbs" finden lassen.

 

Heiner Redeker

Lebendiges Erzählen biblischer Geschichten

 

Die biblischen Geschichten entstammen einer Erzähltradition.

In diesem Workshop werden, als Anregung für die praktische Arbeit, verschiedene Möglichkeiten des lebendigen Erzählens von Geschichten vorgestellt.

 

Julia Baaden

"Sag's doch einfach! – Von Leichter Sprache für religiöse Bildungsprozesse lernen"

 

Religiöse Sprache ist eine schwere Sprache. Muss das so sein? Ein Projekt für Religionsunterricht und Katechese nutzt die Grundidee der Leichten Sprache, um mit Kindern und Jugendlichen religiöse Begriffe so verständlich wie möglich zu 'übersetzen'. Das Konzept der „Leichten Sprache” wurde für Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt. Texte in Leichter Sprache zielen auf leichte Verständlichkeit, voraussetzungslosen Zugang und Teilhabe für alle.

 

Ute Balkenohl

Sag es mit Musik

 

Musik ist für Junge Menschen Kommunikations- und Ausdrucksmittel. Wie kann man mit jungen Menschen über Christliche Popularmusik ins Gespräch kommen? Wie werden sie selbst zu Verkündern der Frohen Botschaft? Im Workshop werden Lieder und Methoden als Ansatzpunkte ausprobiert, damit es Jungen Menschen leichter fällt, über Gott und ihren Glauben reden zu können.

 

Bernward Konermann
(Workshop über beide Durchgänge)

Tod und Wiedergeburt in drei Stunden
Crashkurs Christentum


Ausgehend von unserem Körper
arbeiten wir mit dem Dramaturgen und Regisseur Dr. Bernward Konermann (
www.gottesdienstwerkstatt.eu)
die entscheidenden Punkte unseres Glaubens heraus.
Mit Jesus Christus sind wir in der Welt,
doch sein Reich ist nicht von dieser Welt.
Wie können wir die Liebesgeschichte zwischen Gott und Welt in unserem Leben und Beruf lebendig und fruchtbar werden lassen?

 

Daniel Gewand
(Impuls/ Schreibeinstieg am ersten Tag)

„Dafür stehe ich mit meinem Namen.“

 

Schreibwerkstatt: Von Kirche in 1Live lernen in 90 Sekunden (selbst)verständlich über Gott zu reden.

 

Peter Scheiwe

"In Notsituationen von Gott sprechen"

 

Notfallseelsorge ist Dienst am Nächsten und gehört zu den Aufgaben unsres diakonischen und seelsorglichen Handelns. Christliches Handeln bedeutet eben auch, Menschen in ganz konkreten Notsituationen zu helfen.  „Denn was ihr getan habt einen von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Mt. 25,40b). Notfallseelsorger/innen fühlen sich in dieser Arbeit von Gott getragen und wissen, dass er Menschen in schrecklichen Situationen nicht verlässt und dass uns Gott im Gegenüber begegnen will. Im Rahmen des Workshops gibt es Gelegenheit, mit Notfallseelsorger Peter Scheiwe über seinen wichtigen Dienst ins Gespräch zu kommen. Der Workshop soll dabei als Gesprächsrunde gestaltet sein, in der Ihre Fragen im Mittelpunkt stehen.

 

Tobias Sauer

Ins Gespräch kommen.

 

Wie geht Glaubenskommunikation in einer digitalisierten Gesellschaft. Vorstellung einer Methode zum Einstieg in und zur Selbstreflexion über das Thema „Spiritualität & Persönlichkeit“.
Tobias Sauer, ruach.jetzt – strategischer Kommunikationsberater, Trier